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Events

MSV Lübstorf - TSG II (LK)
September 11, 2010 (15:00)

Cambs-Leezen - Gadebusch
September 11, 2010 (15:00)

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Fußball
TSG II siegt in Mecklenburg
Montag, 6. September 2010

Trotz Rückstand gewonnen

Trotz eines zweimaligen Rückstandes und zwei nicht gegebenen Toren hat das Landesklasseteam der TSG Gadebusch in Mecklenburg ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Michael Seidemann sowie Adrian Habel (2) trafen zum verdienten Sieg gegen den Mecklenburger SV. Während die Gastgeber weiter ohne Punkt sind, verbesserte sich die TSG mit nun vier Punkten auf Platz sechs. „Ich freue mich für die Jungs. Endlich haben sie Moral bewiesen und wurden dafür auch noch belohnt. Dieses Glück hatten wir letzte Saison selten“, so Trainer Nico Volkwein.
Gleich doppelt mussten sie in Mecklenburg einen Rückstand verkraften. Zum ersten Mal hatten die Gäste in der 33. Minute das Nachsehen, als der MSV zur überraschenden Führung traf. Im Gegenzug traf Adrian Habel nach schöner Vorlage von Stefan Rose zum Ausgleich. Doch der Schiedsrichter entschied zu unrecht auf Abseits. In der 43. Minute aber hatte auch er nichts einzuwenden, als Kapitän Michael Seidemann zum verdienten 1:1 einschob. Halbzeit zwei begann ähnlich wie der erste Abschnitt endete. Erneut sah der Unparteiische eine vermeintliche Abseitsposition und verhinderte so die Führung durch Habel. Mehr Glück hatten die Mecklenburger. Sie nutzten in der 61. Minute einen Standardsituation zum 2:1. „Wie wir nach dem zweiten Rückstand zurückgekommen sind, hat mich sehr gefreut“, lobte Nico Volkwein. Zunächst hatte Adrian Habel beim Treffer zum 2:2 (76.) keine Probleme und sieben Minuten später durfte die TSG noch einmal jubeln. Erneut war Habel zur Stelle und bescherte seinem Team so den wichtigen ersten Sieg der Saison.

TSG: Kleinfeldt, Prieser, Blankenburg (74. Drews), T. Rose, Brachmann (63. Schäffer), N. Lüth, S. Rose, Saß (46. Scharnagel), P. Lüth, Seidemann, Habel

 
TSG I holt ersten Dreier
Montag, 6. September 2010

Erster Saisonerfolg für Gadebusch

 Erleichtert klopften sich die Landesliga-Fußballer der TSG Gadebusch am Sonnabend nach dem Schlusspfiff um 15.48 Uhr auf die Schultern. Erst sechs Minuten zuvor war Mittelfeldspieler  Christian Radom ein kleiner Geniestreich gelungen, nachdem er eine Stunde zuvor am Ausgleich der Wismaraner Gegner maßgeblich beteiligt war. Wenige Meter vor der Grundlinie, in dem mit 14 Spielern eigentlich undurchdringlich vollem Strafraum angespielt, tunnelte der 28-Jährige zunächst einen Wismaraner Verteidiger, schob dann den Ball noch einmal durch die Beine des PSV-Torhüters zum 2:1-Sieg. Der Jubel war groß und die Gadebuscher spielten die übrigen drei Minuten sowie die drei Minuten Nachspielzeit locker herunter.
270 Minuten mussten die Gadebuscher Spieler in dieser Saison warten, ehe der erste Sieg in der noch jungen Punktspielsaison feststand. Und auch nach den Niederlagen gegen AWO Hagenow und Dynamo Schwerin sah es trotz der frühen Führung im Heimspiel gegen den PSV Wismar zeitweise nicht gut für die Gadebuscher aus. Die erste gute Aktion hatten so auch die Gäste. Nach 144 Sekunden kam der Wismaraner Angreifer völlig freistehend zum Kopfball, doch mit einem Reflex klatschte TSG-Keeper Michael Schulz den Ball noch von der Torlinie ins Feld, wo zum Glück kein weiterer Spieler mehr stand und die Möglichkeit so verpuffte. Doch schon die zweite Aktion gehörte den Platzherren. Kapitän Daniel Bendlin wurde auf der rechten Seite von Ingolf Kaisler angespielt und ging mit dem Ball aus spitzem Winkel auf den gegnerischen Torwart zu. Doch statt den Ball auf das Tor zu schießen, legte er überlegt auf den A-Junioren-Spieler Tim Theis ab und der vollendete mit seinem ersten Pflichtspieltor, allerdings aus abseitsverdächtiger Position, zum 1:0. Der Treffer zählte und Gadebusch musste sich nun zahlreichen  Möglichkeiten der Gäste gegenüber sehen. Und so führte ein schweres Missverständnis zwischen Torwart Schulz und Mittelfeldspieler Radom zum Ausgleich. Beide Akteure gingen auf Höhe des Strafraumendes zu einem bis dahin ungefährlichen Ball. Doch keiner traf den Ball richtig und das Leder kullerte an beiden vorbei, der PSV-Stürmer sagte danke und schob locker aus 16 Metern ein. Auch in der Folgezeit gehörten die besseren Möglichkeiten den Gästen des PSV Wismar. Nach 25 Minuten hielt TSG-Keeper Schulz einen Schuss. Nach 38 Minuten bekam Verteidiger Stefan Schulz gerade noch ein Bein dazwischen, als der Wismaraner Angreifer schon ganz alleine auf den Gadebuscher Keeper zulief und damit eine weitere dicke Chance zum Torerfolg besaß.
Doch die Halbzeitansprache von TSG-Trainer Dietmar Oschetzki schien Wirkung zu zeigen.  Zwar hatten die Gäste schon drei Minuten nach dem Wiederanpfiff eine weitere Möglichkeit, doch dann wurden die Gadebuscher Minute für Minute stärker. Plötzlich hatte man das Gefühl, dieses Spiel konnte nur gewonnen werden. Vor allem, als der zur Halbzeit eingewechselte Marco Stern nach 74 Minute mutterseelenallein zum Torschuss kam, den Ball aber knapp über das Tor bugsierte und es weiter 1:1 stand. Doch auch davon ließen sich die TSG-Akteure nicht beeinflussen und spielten geduldig weiter, waren jetzt deutlich besser als der Gast. Der Lohn dieser Leistung folgte schließlich in der 87. Minute. Wieder war es Ingolf Kaisler, der den entscheidenden Pass auf Christian Radom schlug und dieser dann mit einer „Schlitzohr-Leistung“ zum 2:1 traf.  Damit machte er den Fehler aus der 22. Minute wieder wett. Die Gadebuscher stehen nun auf Platz neun der Tabelle.

TSG: M. Schulz, Brachmann, S. Schulz, Witt (46. Rehberg), Radom, Bendlin, Kaisler, Lierow, Butz, Habel, Theis (46. Stern), Lierow (73. Wolter)

 
TSG unterliegt nach Verlängerung
Montag, 16. August 2010

 Die Landesliga-Fußballer der TSG Gadebusch sind in der ersten Runde aus dem DFB-Landespokal ausgeschieden. Nach 120 Minuten unterlagen sie dem Liga-Kontrahenten Dynamo Schwerin mit 1:2 und verabschiedeten sich damit frühzeitig aus diesem Wettbewerb.
Nach fünf Wochen intensiven Trainings standen sich von Beginn an zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber. Sowohl Dynamo als auch die Gadebuscher übten immer wieder mal Druck auf das jeweilige gegnerische Tor aus, doch Zählbares kam nach 14 Minuten nur bei den Gastgebern heraus. Denn zu diesem Zeitpunkt nahm sich Christian Radom das Leder, umspielte auf der linken Seite in Höhe des Strafraumes gleich zwei Gegenspieler und schoss den Ball mit dem schwächeren linken Fuß so präzise auf das Tor von Schwerins Keeper Leistikow, dass der Ball schwer haltbar oben rechts zur überraschenden Führung einschlug.
Sechs Minuten zuvor hatten die Gadebuscher allerdings Glück, dass die Gäste gleich zwei Möglichkeiten nicht nutzten und TSG-Keeper Schulz sein Team vor einem frühen Rückstand bewahrte. Auch zwei Minuten nach dem Gadebuscher Führungstreffer waren es die Schweriner, die nach einer Ecke und dem folgenden Kopfball eine Möglichkeit verbuchten.  Auch die folgenden Aktionen der Schweriner machten deutlich, dass Dynamo unbedingt  eine Runde weiter kommen wollte. Erst lief Kai Militz nach 22 Minuten alleine auf TSG-Keeper Michael Schulz zu und machte den verdienten Ausgleich für die SG, sechs Minuten später krachte ein 30-Meter-Freistoß der Dynamos an die Querlatte des Gadebuscher Gehäuses.
In der zweiten Spielhälfte wurden den gut 100 Zuschauern dann allerdings deutlich weniger Torchancen gezeigt. Zwar verfehlten Enrico Butz (55.) und Mathias Kulla (71.) knapp die erneute Führung, doch auch Dynamo nutzte die Möglichkeit zur Vorentscheidung nach 87 Minuten nicht.
So musste die Verlängerung her und da hatten die Schweriner dann die nötige Konzentration und markierten nach 101 Minuten die erstmalige Führung. Nach einer Ecke ordnete sich die Gadebuscher Abwehr nicht schnell genug zu und das nutzten die Schweriner, um per präzisen Kopfball zum 2:1 einzunicken und das Spiel zu gewinnen.
Schon in zwei Wochen stehen sich beide Mannschaften erneut gegenüber. Während am kommenden Sonnabend zum Saisonauftakt AWO Hagenow im Gadebuscher Jahn-Sportpark zu Gast sein wird, müssen die TSG-Fußballer schon eine Woche später auf der Schweriner Paulshöhe antreten. Maik Freitag


TSG: M. Schulz, S. Schulz, Witt (46. Dischereit), Stern (68. Brachmann), Radom, Lierow, Wolter, Bendlin, Rehberg (61. Theis), Butz, Kulla

 
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